Schlagwort-Archive: Fondsselektion

Mit mehr Mut zur Einfachheit könnten viel bessere Anlage-Ergebnisse erreicht werden

Anleger sollten mehr Mut haben: In den letzten 10 Jahren haben kapitalgewichtet-aggregierte Fonds gleichgewichtet-aggregierte Fonds  outperformt, was für gute Fondselektionsfähigkeiten von Anlegern spricht (s. Rekenthaler für US Fonds, wie die meisten der u.g. Studien). Die Outperformance kommt vor allem dadurch zustande, dass Weiterlesen

Komplexe Strategien sind schlecht für Anleger aber gut für Anbieter und was das für Robo-Advisors bedeutet

Der sehr anerkannte quantitative Assetmanager Research Affiliates hat kürzlich ein Beitrag zur  irritierenden Vorliebe für komplexe Anlagestrategien veröffentlicht (Jason Hsu und John West: „The confounding bias for investment complexity“, in Fundamentals,  Jan. 2016). Darin wird analysiert, warum Kapitalanleger Komplexität gegenüber Einfachheit vorziehen. Folgende Argumente werden aufgeführt: Weiterlesen

Robo-Advisors sind auch für Vermögensverwalter interessant

Robo-Advisors sind automatisierte und standardisierte Vermögensverwaltungen. Klassische Vermögensverwalter mit KWG-Lizenz dürfen Kundenvermögen eigenständig und/oder im Kundenauftrag verwalten. Das Geschäftsmodell ist typischerweise auf individuelle Vermögensverwaltungen ausgerichtet, d.h. jeder institutionelle oder Privatkunde erhält ein individuell gemanagtes Portfolio. Die Anleger können, sofern sie es wünschen, über ihre Portfolios mitbestimmen. Die Individualität hat aber auch Nachteile. Weiterlesen

Versicherungen und Robo-Advisors sollten kooperieren

Versicherungen haben viele Sorgen. Und Robo-Advisors scheinen für die meisten von ihnen nicht auf der Agenda zu stehen. In den USA gibt es mit Northwestern Mutual aber mindestens eine Versicherung, für die das anders ist. Sie hat Learnvest gekauft, einen großen Anbieter von Finanzplanungssoftware. Und es sieht so aus, als wenn daraus ein Robo-Advisor mit Unterstützung durch persönliche Beratung werden könnte. So gibt es heute schon „A dedicated financial planner, available to you 24/7 via email” und „Online tools, classes, and articles to help you put the advice into action” (Quelle: www.learnvest.com vom 23.4.2016). Macht eine Zusammenarbeit von deutschen Versicherungen mit Robo-Advisors Sinn? Weiterlesen

Robo-Advisors sind auch für Stiftungen interessant

Passen Stiftungen und Robo-Advisors zusammen? In Deutschland gibt es über zwanzigtausend Stiftungen. Die meisten von ihnen sind sehr klein. Nur sehr wenige verfügen über eigene Kapitalanlagespezialisten. Stiftungen ohne eigene Anlagespezialisten werden oft von stiftungserfahrenen Beratern in- oder auch außerhalb von Banken beraten. Weiterlesen

Robo-Advisors sind auch für Family Offices attraktiv

Gegensätzlicher kann es kaum sein: Vereinfacht bieten Family Offices persönliche und komplexe Services und Kapitalanlagen für Reiche und Robo-Advisors bieten online standardisierte Portfolios für Kleinanleger an. Das sieht nicht so aus, als wäre eine Zusammenarbeit interessant. Wenn man das Thema detaillierter analysiert, ändert sich das Bild jedoch.

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Fondskosten sind wichtig, werden aber oft falsch ausgewiesen

Meb Faber stellt in seinem aktuellen Buch „Global Asset Allocation – A survey of the world’s top investment strategies“ fest: “The single biggest take away from this book is not to ruin your allocation by paying too much in fees.“
Faber vergleicht unterschiedlichste Asset Allokationen, unter anderem das globale Markt Portfolio, 60/40, Risk Parity, All-Seasons und simulierte Allokationen von Rob Arnott, Marc Faber, David Swensen (Yale), Mohamed El-Erian (Harvard) und Warren Buffett (Berkshire Hathaway). Weiterlesen

Wie kommt das Neue in die Fonds-Welt? Pro KVP: Systematischer und kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

„Wie kommt das Neue in die Welt?“ heißt ein interessantes Buch, herausgegeben von von Pierer/von Oetinger. Im Asset- bzw. Fondsmanagement müsste es heißen: Wie komme ich zu neuen bzw. besseren Investments bzw. Fonds?

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Smart Beta bedroht vor allem Single-Assetklassen Portfoliomanager

Ich halte Smart Beta für eine sehr ernste Bedrohung für aktive Portfoliomanager. Dabei verstehe ich Smart Beta im engeren Sinn als regelbasierte nicht-kapitalgewichtete Wertpapiergewichtung und im weiteren Sinn (wie auch immer genannt) zusätzlich als regelbasierte Positions- bzw. Titelselektion. Weiterlesen