Warum Privatkunden nicht aktiv nach ESG-Portfolios fragen

8 der 16 Angebote meiner Firma Diversifikator sind ESG-Portfolios (ESG steht für Environment, Social Governance). Bisher fragen Privatkunden aber nur sehr selten aktiv nach solchen Portfolios. Das liegt vor allem an der geringen Zahl von Produktangeboten, an denen Vertriebler bzw. Kundenberater ordentlich verdienen können.
Pseudo-optimierte besser durch robuste Geldanlagen ersetzen

Ich nutze eine regelbasiert-optimierungsfrei Investmentphilosophie, die logische statt „pseudo-optimierte“ Portfolios generiert. Auch verantwortungsvolle (ESG) Anlagen kann man so umsetzen. Hier zeige ich, wie sich meine Anlagephilosophie entwickelt hat und wie ich sie auf verantwortungsvolle Investments anwende.
Erstes konsequent verantwortungsvolles ESG-Portfolio aus Immobilienaktien

Immobilieninvestments gelten als sehr attraktiv, Immobilienaktien bisher nicht: Das weltweite Bevölkerungswachstum, zunehmende Anforderungen an die Wohn-, Arbeits- und Freizeitqualität, ein hoher Erneuerungsbedarf für bestehende Immobilien durch technologischen Wandel und aus Klimaschutzgründen und vor allem niedrige Kreditzinsen sprechen weiterhin für Immobilienanlagen. Hinzu kommen Engpässe bei den Flächen, die bebaut werden dürfen.
Neues ESG-Portfolio aus weltweiten Kern-Infrastrukturaktien ist attraktiv

Infrastrukturanlagen gelten besonders bei institutionellen Investoren seit einigen Jahren als sehr attraktiv (siehe www.prof-soehnholz.com/infrastruktur-aktien-zugang-anlageklasse-diversifikation/). Das weltweite Bevölkerungswachstum, ein hoher Erneuerungsbedarf für bestehende Infrastruktur und hohe Staatsschulden erfordern hohe private Investments und versprechen attraktive Anlagechancen.
Neues passives Deutsche Aktien ESG Portfolio: Fokus auf gute Unternehmensführung

„Verantwortliche (ESG)-Portfolios brauchen keine Outperformance“ hieß mein letzter Beitrag. Denn wenn man mit ESG-Anlagen[1] eine vergleichbare Performance wie mit traditionellen Investments erreichen kann, sollte man konsequent nach ESG Kriterien anlegen. Von einigen Marktteilnehmern wird aber bezweifelt, dass vergleichbare Anlageergebnisse möglich sind.
Verantwortungsvolle (ESG) Portfolios brauchen keine Outperformance

Es gibt nur wenige deutsche Portfoliomanager, die verantwortungsvolle Portfolios auf Basis von ESG Faktoren (Environment (E), Social (S) und Governance (G)) bzw. ESG-ETFs anbieten. Angeblich schränkt die Nutzung von ESG Kriterien das Anlageuniversum zu stark ein. Außerdem sei mit ESG Faktoren, anders als mit anderen „Faktoren“ wie „Low Volatility“, keine Outperformance zu generieren. Und quantitativ […]
Fintechs und Datenschutz: Kann man Daten wirklich wieder zurückholen?

Datenschutz ist ein komplexes Thema. Ich gebe zu dass ich zum Beispiel nicht weiß, ob Daten, die einmal freigegeben wurden, auch immer wieder „zurückgeholt“ werden können. Mir geht es dabei vor allem um Finanzdaten, die Überlegungen sind aber möglicherweise für andere sensible Daten auch relevant.
Was ein Robo-Advisor aus aktuellem Research lernen kann

Anbieter von Geldanlagen sollten im Idealfall aktuelles Research verfolgen und daraus lernen. Das gilt auch für Robo-Advisors, die nur eine spezielle Form von Geldanlage-Anbietern sind. Up-to-date zu bleiben ist bei der Vielzahl von Research-Ergebnissen, die ständig veröffentlicht werden, allerdings schwierig.
Robo-Advisors bedrohen aktive Fondsmanager: Neue Chancen für clevere Berater

John Rekenthaler ist ein sehr anerkannter Fondsexperte von Morningstar USA. Er schreibt: „Indexfunds have won. …index funds now account for more than 100% of the industry’s net sales.“ Er schlägt drei „credible responses“ von aktiven Fondsmanagern vor. Diese drei Strategien können aber auch von Robo-Advisors genutzt werden. Aktive Fondsmanager sind daher doppelt bedroht. Aber Anlageberater […]