ESG als Chance oder Bedrohung für aktive Fondsanbieter?

Die Frage ist aber natürlich, was genau unter aktiv und passiv verstanden wird. Ich sehe z.B. eine voll regelbasierte Strategie, die zur häufigen Veränderung von Portfolios führen kann, als passiv an.
Kann institutionelles Investment Consulting digitalisiert werden? Beispiele.
Entscheidend für Anleger ist aber, dass sie verstehen, warum welche Restriktionen, Daten und Modelle genutzt werden und was das für Konsequenzen für sie hat.
Statt Kannibalisierung: ESG-Robo oder Alternatives-Robo?

Wenn es gelingt, Anlegern neue Produkte mit „Selbstberatung“ zu verkaufen (siehe z.B. hier), können online Angebote sehr attraktiv werden, da kaum eine Kannibalisierung des Bestandsgeschäftes zu erwarten ist.
Research: 28 neue interessante Beiträge zu verantwortungsvollen Investments, ETFs etc.

Research: 28 interessante externe Beiträge aus den letzten Monaten zu ESG, SDG, ETFs und Robo-Advisors mit neuen Daten und Aspekten
Weder Greenwashing noch Greenbashing: Kritik an Flossbach Kritik

Kritik an verantwortungsvollen Kapitalanlagen sollte kein Greenbashing sein. Outperformancesuggestion und Greenwashing sind kritischer. Regulierung ist nötig.
3 Jahre Diversifikator: Gute Rendite, aber „80% anders“ ist schwer zu verkaufen

Den Marketingslogan „80% anders“ habe ich gewählt, weil Diversifikator vieles anders macht als kollektive (Fondsmanager, Assetmanager) und individuelle Vermögensverwalter aber auch als Robo-Advisors.
Regeländerungen für 2019: Die Portfolios mit den wohl strengsten ESG Anforderungen
Die durchgängig regelgebundenen Portfolios von Diversifikator haben in 2018 alle mit Verlusten abgeschlossen. Drei Viertel der Portfolios waren aber zumindest besser als ihre Benchmarks. Trotzdem wurden die Regeln aller Portfolios Ende 2018 überprüft. Dabei kam es nur zu wenigen Änderungen für 2019. Vor allem die Anforderungen an verantwortungsvolle ESG (Environmental, Social, Governance) Portfolios wurden nochmals […]
Risikomanagement: Aktiv ist schlechter als passiv (Robo-Advice)
Vermögensverwalter haben einige Argumente gegen Robo-Advisors. Eines der häufig gehörten heißt: In schwierigen Märkten machen aktive Portfoliomanager besseres Risikomanagement als regelbasierte Maschinen. Daher sollten Anleger besser Produkte von aktiven Managern verkaufen. Wenn sie schon einen Robo-Advisor für die Vermögensverwaltung nutzen, sollte die vom Robo-Advisor genutzten Portfolios von Menschen und nicht von Maschinen bzw. Regeln gemanagt […]
Modellportfolio-Robos sind besser als „normale“ Robo-Advisors

Kunden von deutschen Robo-Advisors sind überwiegend über 50, haben gute Einkommen und sind relativ vermögend. Das sagen jedenfalls mehrere Anbieter auf Konferenzen und in Interviews. Dabei sind die meisten Robo-Advisors nicht besonders attraktiv. Sie nutzen oft veraltete Optimierungsmodelle (siehe hier), bieten keine wirklich verantwortungsvollen Portfolios an (siehe hier) und sind noch nicht einmal besonders günstig. […]