ESG Indexzukunft: Sehr positiv

Es gibt meines Erachtens drei Arten von ESG-Ratern: Die mit umfangreichen individuellen Fragebögen, die Unternehmen beantworten müssen, diejenigen, die wie MSCI und Refinitiv nur auf öffentliche Informationen setzen und Unternehmen so zu umfassenderen Veröffentlichungen veranlassen wollen und diejenigen, die auf tagesaktuelle maschinell ausgewertet Daten setzen wie Arabesque.
ESG in aller Munde, aber ETF-Anbieter könnten viel nachhaltiger sein

Meine Meinung: Voting und Engagement sind die beliebtesten „verantwortungsvollen“ Investmentmethoden traditioneller Anbieter, denn dafür müssen sie ihre Portfolios nicht ändern. Voting und Engagement bringen aber meistens kaum nennenswerte Veränderungen.
ESG International: Neues zu China, Islamic Finance, Impact etc.

sind schon wieder über 40 interessante Beiträge zu ESG aber auch Asset Allokation, Risikomanagement, Wealthtech etc. erschienen, die ich im Folgenden kurz zusammenfasse und teilweise kommentiere.
Tolle 2019er ESG Performance

Auch die mehrjährigen ESG Performance (Environment, Social, Governance) der Portfolios von Diversifikator sind sehr gut. In diesem Beitrag vergleiche ich die Renditen der aktuell 8 öffentlichen regelbasiert-optimierungsfreien und strengen ESG-Portfolios von Diversifikator mit unterschiedlichen Benchmarks.
Verantwortungsvolle Geldanlage für Stiftungen: Ein Tool für die Anlagepolitik

Grundsätzlich ist es strenger, wenn E, S und G separat und häufiger gemessen werden. Denn wenn ein Unternehmen einen guten durchschnittlichen ESG-Score aufweist, dann kann es trotzdem sein, dass G, also die Unternehmensführung, weit unterdurchschnittlich abschneidet.
Sind nachhaltige Geldanlagen wichtiger als nachhaltiges Verhalten?

Im heutigen Beitrag geht es nicht nur um nachhaltige Geldanlagen, sondern auch wieder um „traditionelles Research“ und Neues zu Robo Advisors. Den Schwerpunkt bildet die kritische Analyse einer Allianz Studie zu ESG.
EU Klimaindizes und ESG Indexverordnung: Offizielles Greenwashing?

Im Gegenteil: Ganz saubere Indizes wie Cleantech-Indizes werden sogar ausgeschlossen (S. 37/38), die EU-Klimaindizes nutzen keine klimarelevanten Ausschlüsse (S. 51ff), CO2-intensive Sektoren müssen sogar in den Indizes enthalten sein (S. 49) und der Finanzsektor wird als „low-carbon“ klassifiziert, auch wenn er „dreckige“ Anbieter finanziert bzw. versichert (S. 50).
Nachhaltigkeitstaxonomie der EU: Positive Aspekte aber insgesamt enttäuschend

Ich würde lieber in ein Portfolio investieren, dessen Bestandteile gar keine Umsätze in kritischen Marktsegmenten machen (harte Ausschlüsse z.B. für Waffen, Alkohol und Tabak) und die hohe Mindestanforderungen nicht nur an ökologische sondern auch an soziale und Unternehmensführungskriterien (ESG) erfüllen.
ESG überall: Aktuelle ESG-News, ESG-Research, Robo-News und mehr

Ali Masarwah von Morningstar schreibt am 13.6. „Nachhaltigkeitsfonds sind in Europa im Vorwärtsgang“: „die Erosion des Marktanteils aktiv verwalteter Fonds hat auch im ESG-Bereich längst eingesetzt“.