ESG Defizite: Reporting, Ratings und Investments können besser werden
ESG Defizite habe ich diese Zusammenfassung von circa 30 aktuellen Researchberichten zu den Themen CSR, ESG, SDG, Impact, Robo-Advisors, Diversifikation etc. genannt. Deutlich wird: Es gibt noch viel zu tun. Packen wir es an:
Finanzwissen kann schaden
Denn wenn man sehr viel Finanzwissen besitzt, wie man es bei Geldanlageprofis vermuten sollte, kann man den Markt und die einfache Anlageregel „diversifiziert-passiv“ offenbar kaum schlagen. Meiner Meinung nach müsste es sogar heißen: Wenn man sehr viel Finanzwissen hat, sind schlechtere Renditen zu erwarten als mit Basis-Finanzwissen. Eine Erklärung dafür könnte die Selbstüberschätzung von Geldanlageprofis sein („overconfidence“).
Klimatools im Test und neues ESG- und Impactresearch
Klimatools wurden gleich in zwei Researchbeiträgen getestet. Außerdem werden mehr als 20 weitere Beiträge vorgestellt zu den Themen Biodiversität, Klimaszenarioanalysen, traditionellen und alternativen Investments, ESG Ratings und ESG Integration, Engagement, grünen Fintechs und Wealthtech.
Impactkritik: Viel neues Research zu Impact und ESG Investments
Impactkritik enthält 40 neue und teilweise kritische Beiträge zu den Themenschwerpunkten Impact- und ESG Investing aber auch zu Asset Allokationen und und Wealthtech. Einige habe ich in dem immer wieder interessanten Newsletter von CRIC gefunden, dem Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage.
Absolute und Relative Impact Investing und Additionalität
Absolut Impact Anleger, die Wert auf die Messbarkeit von Impact legen, müssen Abschläge bei den Renditeerwartungen machen (Beispiel Mikrofinanzfonds) oder höhere Liquidititäts- und Konzentrationsrisiken eingehen (Beispiel Projektfinanzierungen) als Relative Impact Anleger.
Man kann aber auch beide Ansätze miteinander kombinieren. Wenn man dazu noch gut spendet, macht man wohl wenig falsch.
Impact Rating, gute und schlechte Fondsanbieter und mehr
ast 30 Researchbeiträge zu den Themen (regelbasierte) Kapitalanlage, aktiven ETFs, Alternatives, ESG und Impact (Ratings) sowie Assetmanagern, die Klimawandel (nicht) ernst nehmen, Reporting, Boni und mehr.
Über 70 interessante Fintechs für institutionelle Anleger
Aus Deutschland sind nach 12 Unternehmen in 2018 jetzt 14 Unternehmen aufgeführt. 2018 waren 7 Unternehmen aus der Schweiz dabei und aktuell sind es 16. Die relativ geringe Steigerung der Anzahl deutscher Unternehmen ist unter anderem auf eine restriktivere Definition relevanter Fintechs zurückzuführen.
ESG Halbjahr: Relativ gute Performance passiver Allokations- und strenger ESG Portfolios
Wenn das für viele Diversifikatorportfolios besonders gute Jahr 2019 dazu nimmt, sehen die Performances sowohl der passiven Allokationsportfolios (traditionell und ESG) und auch der strengen ESG Aktienportfolios ganz überwiegend absolut und relativ sehr gut aus.
ESGtech, liquide Impactinvestments und mehr
ESGtech ist ein bisher noch wenig genutzter Begriff. Das kann sich aber ändern, wie einige der 30 aktuellen Researchbeiträge zu ESG und Wealthtech zeigen. Andere Beiträge betreffen eine soziale Taxonomie, ESG Ratings, Direct ESG Indexing, Impact/SDG, Voting, Engagement und Divestment, Robo Advisors, Discount Broker, Neobanken und Alternatives. Traditionelle und alternative Investments generell Anleger timen (noch) […]