6x new research on long-run climate costs, AI and water, wealthy polluters, ESG credit benefits and costly private equity
Summary
6x new research on long-run climate costs, AI and water, wealthy polluters, ESG credit benefits and costly private equity
Transition issues: Hier sind kurze Zusammenfassungen in Deutsch und Links zu den kompletten Forschungspapieren (# zeigt die Zahl der kompletten Researchdokumente, die bei SSRN bis zum 2. Juli 2026 heruntergeladen wurden. Die Abstracts wurden mit der kostenlosen Version von Deepl.com übersetzt):
Long-run climate costs: Persistent Temperature, Capital Structure, and the Long-Run Level of Output von Ha Minh Nguyen vom International Monetary Fund vom 18. Juni 2026 (#17): “…Die Unterscheidung zwischen anhaltenden (dauerhaften) Temperaturveränderungen und vorübergehenden Wetterschwankungen kann unser Verständnis der makroökonomischen Kosten der Erwärmung neu prägen. … Ein um ein Grad Celsius höherer dauerhafter Temperaturwert geht mit einem erheblichen Rückgang des langfristigen Produktionsniveaus einher … Die langfristigen Produktionsverluste wirken sich in erster Linie über demografische Anpassungen aus … Volkswirtschaften mit höherer Kapitalintensität und langlebigeren Kapitalbeständen verzeichnen größere langfristige Produktionsverluste pro Kopf. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die langfristige wirtschaftliche Anfälligkeit gegenüber einer anhaltenden Erwärmung breiter über reiche und arme Länder verteilt ist, als die Literatur zu kurzfristigen Wetterphänomenen vermuten lässt …“ (Abstract).
Water robbing? Cloud Capital’s Hidden Thirst: Technofeudalism, Scope 2 Water Concealment, and AI Infrastructure Externalities von Atoshi Golder vom 16. Mai 2026 (#39): “In diesem Beitrag werden die ökologischen Externalitäten der Infrastruktur für künstliche Intelligenz untersucht … Wir argumentieren, dass die selektive Effizienzberichterstattung der Big-Tech-Unternehmen – insbesondere die fast durchgängige Auslassung des (indirekten) Wasserverbrauchs nach Scope 2 in ihren Nachhaltigkeitsberichten – eine strukturelle Externalisierung von Kosten darstellt … Wir zeigen, dass der Wasserverbrauch nach Scope 2 schätzungsweise 4- bis 12-mal höher ist als die gemeldeten Werte nach Scope 1 …” (Abstract).
Transition issues: Planning to fail? Credibility and financing of corporate transition plans in hard-to-abate sectors von Sophie Maria Anneke Klein, Friedemann Polzin und Xander Urbach vom 19. Juni 2026: “Auf der Grundlage der Transformationspläne auf Unternehmensebene und der Finanzdaten von 411 börsennotierten Unternehmen in Sektoren mit hohem Emissionsminderungsaufwand bewertet die Analyse die Übereinstimmung der CO₂-Bilanz mit den Zielen für den kurzfristigen Zeithorizont 2027/2028, den mittelfristigen Zeithorizont 2035 und den langfristigen Zeithorizont 2050. … Die Ergebnisse zeigen, dass die Übereinstimmung mit einem 1,5-°C-Pfad mittelfristig besonders schwach ist – genau dann, wenn transformative Emissionsminderungen am entscheidenden sind. Zwar formulieren viele Unternehmen ehrgeizige Klimaschutzverpflichtungen, doch sind diese oft nicht ausreichend in der Finanzplanung verankert. Eine stärkere Abstimmung zwischen Investitionsausgaben und Klimazielen geht, neben niedrigeren Finanzierungskosten, mit glaubwürdigeren Transformationsstrategien einher“ … (Abstract).
Wealthy polluters: The Carbon Footprint of Capital: Evidence from France, Germany and the US based on Distributional Environmental Accounts von Lucas Chancel und Yannick Rehm vom 15. Oktober 2025 (#47): “… Berücksichtigt man die Emissionen aus dem Kapitalbesitz, erhöht sich der CO₂-Fußabdruck der reichsten 10 % der Bevölkerung im Vergleich zu Schätzungen, die ausschließlich den Konsum berücksichtigen, je nach Land um das 2- bis 2,8-Fache. Zweitens stammen bei dieser Gruppe 75–80 % der Emissionen aus dem Vermögensbesitz und nicht aus dem direkten Energieverbrauch. Finanzanlagen wie Aktien verursachen im Durchschnitt 75–150 Tonnen Kohlendioxidäquivalent pro Million Dollar oder Euro. Drittens scheinen die Emissionen aus dem Kapitalbesitz stärker konzentriert zu sein als das Kapital selbst, wobei die obersten 10 % der Bevölkerung 70–85 % aller mit dem Kapitalbesitz verbundenen Emissionen verursachen.. …“ (Abstract).
Transition issues“ Kommentar: Siehe „Understanding the climate debt of extreme wealth” von Greenpeace vom 9. Juni 2026
ESG credit benefits: ESG As s Credible Signal: Implications for Corporate Borrowings Costs Under Oil Price Volatility von Ludovico Luce, Elias Demetriades, Alexandros Kontonikas and Athanasios Triantafyllou vom 4. Juni 2026 (#24): “…Anhand einer umfangreichen Stichprobe von S&P-500-Unternehmen stellen wir fest, dass höhere ESG-Werte systematisch mit niedrigeren Fremdkapitalkosten (CoD) einhergehen. Gleichzeitig führt die Volatilität des Rohölpreises zu einem Anstieg der Fremdkapitalkosten, doch dieser Effekt wird durch eine starke ESG-Performance durchweg abgeschwächt. …“ (Abstract).
Costly Private Equity: Democratizing Private Markets? Private Equity Performance of Individual Investors von Cynthia Balloch, Federico Mainardi, Sangmin S. Oh und Petra Vokata vom 10. März 2026 (#1239): “Anhand neuer Daten zu US-Haushalten: … Im Durchschnitt erzielen private Anleger bei Private-Equity-Investitionen ähnliche Ergebnisse wie institutionelle Anleger. Allerdings übertreffen die vermögendsten Anleger die weniger vermögenden um 9 Prozentpunkte, gemessen am Äquivalent auf dem öffentlichen Markt. Anlageberater-Effekte erklären zwei Drittel der Schwankungen bei der Private-Equity-Performance und 75 % der Performance-Lücke zwischen den Vermögensklassen, da vermögendere Anleger über bessere Berater verfügen, die dauerhaft höhere Renditen erzielen. Vermittlergebühren beeinträchtigen die Wertentwicklung erheblich, insbesondere bei weniger vermögenden Anlegern“ … (Abstract).
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