5x new research on climate costs, adaptation benefits, private equity ESG, green bank profits and green real estate
Summary
5x new research on climate costs, adaptation benefits, private equity ESG, green bank profits and green real estate
Brown risks: Hier sind kurze Zusammenfassungen in Deutsch und Links zu den kompletten Forschungspapieren (# zeigt die Zahl der kompletten Researchdokumente, die bei SSRN bis zum 18. Juni 2026 heruntergeladen wurden. Die Abstracts wurden mit der kostenlosen Version von Deepl.com übersetzt):
Brown risks: Physical Climate Risk and the Cost of Equity Capital: International Evidence von Sanjay Banerjee, Sadok El Ghoul, Omrane Guedhami und He (Helen) Wang vom 20. April 2026 (#63): “Anhand von 22.890 Unternehmens-Jahresbeobachtungen aus 60 Ländern im Zeitraum von 2019 bis 2022 untersuchen wir, wie sich physische Klimarisiken auf die Eigenkapitalkosten von Unternehmen auswirken. Unternehmen mit einer höheren Exposition gegenüber physischen Klimarisiken weisen signifikant höhere Eigenkapitalkosten auf, was mit einer physischen Risikoprämie im Einklang steht. Diese Prämie unterscheidet sich von der mit dem Übergangsrisiko verbundenen Prämie und übersteigt diese häufig …“ (Abstract).
Adaptation benefits: Firm-level Climate Change Adaptation von Tobias Schimanski vom 11. Mai 2026 (#241): “…Der Datensatz umfasst mehr als 13.500 börsennotierte US-Unternehmen im Zeitraum von 2003 bis 2025. Anhand eines Differenz-in-Differenz-Modells im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen zeige ich, dass gezielte Anpassungsmaßnahmen vor dem Eintreten eines Ereignisses dazu beitragen, negative Auswirkungen auf den Aktienmarkt abzumildern. Bei der Untersuchung der Unternehmensheterogenität stelle ich fest, dass finanziell eingeschränkte Unternehmen nicht von Anpassungsmaßnahmen vor dem Eintreten eines Ereignisses profitieren …” (Abstract).
PE ESG: ESG Risks and Private Equity Returns: New International Evidence von Wolfgang Drobetz, Sadok El Ghoul, Omrane Guedhami ,Maura Kolbe und Paul P. Momtaz vom 11. Juni 2026 (#21): “Anhand einer Stichprobe von 23.563 nicht börsennotierten Unternehmen, die sich im Besitz von 1.465 Private-Equity-Fonds aus aller Welt befinden, belegen wir, dass die Renditen der Fonds geringer ausfallen, wenn die Portfoliounternehmen des Fonds Risiken in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) ausgesetzt sind …“ (Abstract).
Green banks profits: The impact of ESG regulations on EU bank’s profitability von Fateh Saci vom 26. April 2026 (#30): “In dieser Arbeit werden die Auswirkungen von ESG-Maßnahmen auf die Rentabilität europäischer Banken untersucht. … Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Umwelt- und Sozialwerte positiv mit der Rentabilität korrelieren, was darauf hindeutet, dass eine verbesserte Leistung in diesen Bereichen die Renditen der Banken steigert. Im Gegensatz dazu zeigen die Gesamtwerte für ESG und Unternehmensführung keinen signifikanten Zusammenhang mit der Rentabilität …” (Abstract).
Green real estate: The price of performance: A casual decomposition of sustainability in commercial real estate von Alfonso Valero und Hannah Nhi Knoop vom 28. März 2026 (#28): “… Die Analyse zeigt, dass eine überdurchschnittliche Energieeffizienz der wichtigste Werttreiber ist und kausal 73,8 % des beobachteten Zertifizierungsaufschlags bestimmt. Zudem liefern wir die erste fundierte Quantifizierung eines „Brown-Discounts“ in einem bedeutenden europäischen Markt und belegen damit einen Bewertungsabschlag von 24,7 % für Objekte, die die Mindestenergiestandards nicht erfüllen…” (Abstract).
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Zum Vergleich: Ein globaler Small-Cap-ETF hat eine Netto-SDG-Umsatzvereinbarkeit von etwa 5%, ein diversifizierter Gesundheits-ETF etwas über 10%, Artikel 9 Fonds circa 20%, und liquide Impactfonds sowie ein ETF für erneuerbare Energien ungefähr 40% (vgl. Maximale Portfolio-Nachhaltigkeit: Was geht?).