Schlagwort-Archive: passives Management

Hohe Anforderungen an gute Robo-Advisor-Portfolios

Banken, Vermögensverwalter, Vermittler, Asset Manager und Versicherungen müssen sich mit Robo-Advisors beschäftigen. Einerseits sind sie Konkurrenz, andererseits bieten sie auch Chancen, wenn man selbst zum Anbieter wird. Neben der Technik und dem Design bzw. der User Experience sollte man sich auch fragen, wie das perfekte Anlageportfolio für einen Robo-Advisor aussehen sollte. Weiterlesen

„Evidence-Based Investing“ – Interessant für alle Passiv- und Robo-Advisor Fans

Am 15. November wurde in New York die meines Wissens erste Konferenz mit dem Titel Evidence-Based Investing durchgeführt (https://www.imn.org/investment-management/conference/Evidence-Based-Investing/). Mehrere meiner Lieblings-Blogger bzw. Autoren haben als Sprecher ihren Teil dazu beigetragen, vor allem Barry Ritholtz und einige seiner Kollegen aber auch Charles Ellis, Larry Swedroe, Mebane Faber, John Rekenthaler und Wesley Gray. Weiterlesen

Robo-Advisors bedrohen aktive Fondsmanager: Neue Chancen für clevere Berater

John Rekenthaler ist ein sehr anerkannter Fondsexperte von Morningstar USA. Er schreibt: „Indexfunds have won. …index funds now account for more than 100% of the industry’s net sales.“ Er schlägt drei „credible responses“ von aktiven Fondsmanagern vor. Diese drei Strategien können aber auch von Robo-Advisors genutzt werden. Aktive Fondsmanager sind daher doppelt bedroht. Aber Anlageberater können durchaus davon profitieren. Weiterlesen

Fünf Strategien gegen Robo-Advisors

Wie können deutsche Banken, Fonds- und Portfoliomanager bzw. Asset-Manager und unabhängige Berater gegenüber digitalen automatisierten Geldanlage-Programmen (Robo-Advisors) punkten? Aktuelle Studien geben dazu einige Anregungen. Weiterlesen

Warum sich das Weltmarktportfolio so gut entwickelt

Das Weltmarktportfolio meiner Diversifikator GmbH beruht auf einer einfachen Idee: Wenn es gelingt, die aggregierten Kapitalanlagen aller Anleger weltweit („Kapitalanlage- oder Kapitalstock“) zu kopieren, kommt man zum passivsten denkbaren Portfolio. Und das hat Vorteile, denn so fallen wenig Transaktionskosten an. Und der Nachbau der aggregierten Kapitalanlagen führt auch dazu, dass man sich kaum verspekulieren kann bzw. Fehlprognosen irrelevant sind, Weiterlesen

Einfaches Risikomanagement kann erstaunlich gut funktionieren

Ein angeblich fehlendes Risikomanagement war bisher der Hauptkritikpunkt an den Portfolios meiner Firma Diversifikator (die „Online Portfolio Strategen“). Diversifikator bietet bisher nur besonders passive Portfolios an, für die nicht einmal ein regelmäßiges Rebalancing zwingend vorgesehen ist.  Diversifikator verfolgt ein B2B(&C) Konzept und Beratern fällt es offenbar schwer, „zu einfache“ Portfolios anzubieten. Dabei ist die bisherige „echte“ Performance der Portfolios sogar noch besser als die schon sehr guten Rückrechnungen. Weiterlesen

Mit mehr Mut zur Einfachheit könnten viel bessere Anlage-Ergebnisse erreicht werden

Anleger sollten mehr Mut haben: In den letzten 10 Jahren haben kapitalgewichtet-aggregierte Fonds gleichgewichtet-aggregierte Fonds  outperformt, was für gute Fondselektionsfähigkeiten von Anlegern spricht (s. Rekenthaler für US Fonds, wie die meisten der u.g. Studien). Die Outperformance kommt vor allem dadurch zustande, dass Weiterlesen

Komplexe Strategien sind schlecht für Anleger aber gut für Anbieter und was das für Robo-Advisors bedeutet

Der sehr anerkannte quantitative Assetmanager Research Affiliates hat kürzlich ein Beitrag zur  irritierenden Vorliebe für komplexe Anlagestrategien veröffentlicht (Jason Hsu und John West: „The confounding bias for investment complexity“, in Fundamentals,  Jan. 2016). Darin wird analysiert, warum Kapitalanleger Komplexität gegenüber Einfachheit vorziehen. Folgende Argumente werden aufgeführt: Weiterlesen

Das „most-passive“ Anlageportfolio der Welt ist sehr attraktiv

Passives Anlegen ist populär, daher könnte ein „most-passive“ Ansatz (also das „passivste“ Portfolio) besonders attraktiv sein. Eine 100 Prozent passive Kapitalanlage gibt es nicht. Selbst wenn zu 100 Prozent Indexfonds bzw. ETFs genutzt werden und keine Rebalanzierungen und kein ETF-Austausch erfolgen, Weiterlesen

Faktor-ETFs: Gut für Anbieter aber schlecht für Anleger? Ein Plädoyer für gleichgewichtete Benchmarks und Faktordiversifikation.

Faktor-ETFs, also ETFs, die auf künftige Outperformance z.B. von „Low Risk“  setzen, werden seit einiger Zeit sehr erfolgreich verkauft. Aber Faktor-ETFs werden viele Anleger enttäuschen. Weiterlesen