Schlagwort-Archive: Greenwashing

Weder Greenwashing noch Greenbashing: Kritik an Flossbach Kritik

Harsche Kritik an verantwortungsvollen Investments nenne ich Greenbashing. Greenwashing ist die Vermarktung von „normalen“ Investments als besonders verantwortungsvoll. Beides schadet der Geldanlagebranche.

Anlass für diesen Beitrag ist eine Rede des von mir sehr geschätzten Herrn Flossbach von dem sehr erfolgreichen Vermögensverwalter Flossbach von Storch. Diese Rede wurde Ende Januar auf dem Fondsprofessionell-Kongress in Mannheim gehalten. Sie wurde von den zahlreich erschienen Vermögensverwaltern und Anlageberatern mit überwiegender Zustimmung aufgenommen. Inzwischen hat auch die FDP eine ähnliche Analyse bzw. Kommentare wie Herr Flossbach veröffentlicht. Ich stimme einigen Aspekten der Kritik zu, halte andere aber für falsch.

Neues Buch: Passive, verantwortungsvolle und online Kapitalanlagen

Mein neues Buch beinhaltet über einhundert Blogbeiträge, die ich in der Zeit von August 2014 bis Oktober 2018 geschrieben habe. Es ergänzt „Das Diversifikator Buch“ (letzte Version vom 1.1.2018, siehe „Archiv“ im Detailmenu auf www.diversifikator.com) und „Das Diversifikationsbuch“ (Dirk Söhnholz; Sascha Rieken; Dieter Kaiser: Asset Allocation, Risiko-Overlay und Manager-Selektion: Das Diversifikationsbuch, Gabler 2010). Weiterlesen

ESG-Paradox: Einfach zu verkaufen und trotzdem nicht angeboten

Wenn man Anlegern einen verantwortungsvollen und einen traditionellen Fonds anbietet, wählen 81% den verantwortungsvollen Fonds, sagt Peter Tros von ING. Laut einer Studie sind etwa drei Viertel aller niederländischen Anleger bereit auf Rendite zu verzichten, wenn sie verantwortungsvolle Investments kaufen können (Quelle: Leen Preesman: Dutch investors prepared to forgo on returns to support ESG causes, Investments and pensions Europe, 11 Oct. 2018 ) Dabei bringen verantwortungsvolle Investments eher höhere als niedrigere Renditen (s. hier).  Weiterlesen

„PureESG“ und „Reverse-ESG-Integration“: Beweisumkehr nötig!

Bei Wissenschaftlern und institutionellen Anlegern scheint sich die Meinung durchzusetzen, dass Geldanlage mit Berücksichtigung von Environment, Social und Governance (ESG) Kriterien weder Renditen senkt noch Risiken erhöht. Oft werden sogar positive Auswirkungen festgestellt (siehe auch hier). Dabei müssen ESG Anlagen gar nicht besser performen als andere Anlagen. Bei gleicher Performance spricht fast alles für die nachhaltige beziehungsweise verantwortungsvolle Geldanlage (s.a. hier). Daher ist eine Beweisumkehr nötig: Ignoranten von ESG-Kriterien müssen beweisen, dass ihr Ansatz besser ist! ESG-ETFs bzw. PureESG Portfolios von Diversifikator können dafür als Benchmarks genutzt werden.

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