Schlagwort-Archive: Fintech

Mifid II: Tuning für etablierte Banken? 20 Thesen

Gut gemeint ist nicht unbedingt auch gut gemacht: Am 13.7. hat die europäische Wertpapieraufsicht (ESMA) das Konsultationspapier für die Richtlinien für die Geeignetheitsprüfung von Kapitalanlagen veröffentlicht (siehe dazu auch Beitrag von RA Christian Waigel vom 20.7. in www.dasinvestment.com „Mifid II: 7 Neuerungen für Berater, Robo-Advisor und Kunden“.). Schon vor dieser Veröffentlichung war klar, dass Anlageberatungen künftig aufgezeichnet und gespeichert werden müssen. Aber erst mit dem Konsultationspapier wird deutlich, wie viele und wie detaillierte und umfassende Fragen Anleger beantworten müssen. Hinzu kommt, dass kritische und regelmäßige Überprüfungen der Antworten verpflichtend werden. Mifid II: Tuning für etablierte Banken? 20 Thesen weiterlesen

Startupradio-Beitrag: Wealth-Tech ist mehr als Robo-Advice

In einem aktuellen Beitrag von Startupradio.de geht es um Inhalte und Unterschiede von Wealth-Tech und Robo-Advice, um Wealth-Tech Entwicklungen  in den USA  aber auch um verantwortungsvolle Online-Geldanlagen, bei denen ausnahmsweise Deutschland die Nase vorn hat. Link: https://www.startupradio.de/wealthtech-die-disruptive-innovation-im-vermoegensmanagement-und-investment-bereich/

Interessante Quellen dazu sind  http://www.ftpartners.com/wealth-technology-report und http://www.investmentnews.com/article/20170719/FREE/170719928/robos-are-offering-sri-so-shouldnt-live-advisers

 

Fintechs und Datenschutz: Kann man Daten wirklich wieder zurückholen?

Ich gebe zu dass ich nicht weiß, ob Daten, die einmal freigegeben wurden, auch immer wieder „zurückgeholt“ werden können. Mir geht es dabei vor allem um Finanzdaten, die Überlegungen sind aber möglicherweise für andere sensible Daten auch relevant. Fintechs und Datenschutz: Kann man Daten wirklich wieder zurückholen? weiterlesen

Fintech-(Robo-)Konferenzen vernachlässigen wichtige Themen

In den letzten Wochen habe ich an mehreren meist sehr interessanten Fintech-Konferenzen bzw. Veranstaltungen zum Thema Asset Management bzw. Robo-Advice teilgenommen. Veranstalter waren die deutsche CFA-Gesellschaft, die DVFA, die DAB-Bank, die Rechtsanwaltskanzleien Allen & Overy, White & Case und Beiten Burkhardt, Adintelligence und IBM. Hinzu kamen die Veranstaltungen „Between the Towers“ und ein Finanz- und Versicherungsbarcamp. Ausserdem habe ich mir etliche weitere Fintech-Konferenzprogramme angesehen. Trotz der Vielfalt der Angebote werden meines Erachtens einige interessante Thema bisher noch nicht adäquat adressiert: Fintech-(Robo-)Konferenzen vernachlässigen wichtige Themen weiterlesen

Adressieren deutsche Robo-Advisors die falschen Zielkunden?

Es gibt mehrere potentielle Zielkunden von Robo-Advisors: Erstens Kunden, denen wegen ihrer geringen Anlagevolumina keine persönliche Beratung durch traditionelle Berater angeboten wird. Im Idealfall bieten Robo-Advisors diesen Kunden grundsätzlich eine individualisierte Beratung an. Manche sprechen dabei von digitaler Demokratisierung bzw. der Schliessung des „Advice Gap“ Adressieren deutsche Robo-Advisors die falschen Zielkunden? weiterlesen

Vermögensverwalter können mit „Robo-Support“ sehr stark wachsen

Robo-Support ist der wesentliche Treiber eines 22%igen Kundenwachstums von registrieren US Vermögensverwaltern im letzten Jahr. Vermögensverwalter können mit „Robo-Support“ sehr stark wachsen weiterlesen

Berater finden Robo-Advice gut, aber wissen nicht, was sie anbieten sollen

„68% der Berater sagen, dass Robo-Advice sie unterstützen kann. Erste Erfolge bei vermögenden Kunden“ nannte ich meinen letzten Blogbeitrag vom 4.8.. In „Investment News“ vom 9.8.2016 heisst es auf Basis derselben Studie, auf die ich mich beziehe: „Top advisors rejecting robo-advice model.“ Wer hat denn nun recht? Berater finden Robo-Advice gut, aber wissen nicht, was sie anbieten sollen weiterlesen

68% der Berater sagen, dass Robo-Advice sie unterstützen kann. Erste Erfolge bei vermögenden Kunden.

Unglaublich? Robo-Advice ist doch die automatisierte Online-Beratung mit Fokus auf  junge Anleger, die menschliche Berater überflüssig machen soll. Jein. Es handelt sich um eine Befragung von US-Beratern. Befragungsergebnisse treten nicht immer ein und US Erfahrungen sind nicht immer und vor allem nicht sofort auf Deutschland übertragbar. Allerdings 68% der Berater sagen, dass Robo-Advice sie unterstützen kann. Erste Erfolge bei vermögenden Kunden. weiterlesen

Versicherungen und Robo-Advisors sollten kooperieren

Versicherungen haben viele Sorgen. Und Robo-Advisors scheinen für die meisten von ihnen nicht auf der Agenda zu stehen. In den USA gibt es mit Northwestern Mutual aber mindestens eine Versicherung, für die das anders ist. Sie hat Learnvest gekauft, einen großen Anbieter von Finanzplanungssoftware. Und es sieht so aus, als wenn daraus ein Robo-Advisor mit Unterstützung durch persönliche Beratung werden könnte. So gibt es heute schon „A dedicated financial planner, available to you 24/7 via email” und „Online tools, classes, and articles to help you put the advice into action” (Quelle: www.learnvest.com vom 23.4.2016). Macht eine Zusammenarbeit von deutschen Versicherungen mit Robo-Advisors Sinn? Versicherungen und Robo-Advisors sollten kooperieren weiterlesen

Robo-Advisors sind auch für Family Offices attraktiv

Gegensätzlicher kann es kaum sein: Vereinfacht bieten Family Offices persönliche und komplexe Services und Kapitalanlagen für Reiche und Robo-Advisors bieten online standardisierte Portfolios für Kleinanleger an. Das sieht nicht so aus, als wäre eine Zusammenarbeit interessant. Wenn man das Thema detaillierter analysiert, ändert sich das Bild jedoch.

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