Archiv der Kategorie: Risikomanagement

Fintechs und Datenschutz: Kann man Daten wirklich wieder zurückholen?

Datenschutz ist ein komplexes Thema. Ich gebe zu dass ich zum Beispiel nicht weiß, ob Daten, die einmal freigegeben wurden, auch immer wieder „zurückgeholt“ werden können. Mir geht es dabei vor allem um Finanzdaten, die Überlegungen sind aber möglicherweise für andere sensible Daten auch relevant. Weiterlesen

Einfaches Risikomanagement kann erstaunlich gut funktionieren

Ein angeblich fehlendes Risikomanagement war bisher der Hauptkritikpunkt an den Portfolios meiner Firma Diversifikator (die „Online Portfolio Strategen“). Diversifikator bietet bisher nur besonders passive Portfolios an, für die nicht einmal ein regelmäßiges Rebalancing zwingend vorgesehen ist.  Diversifikator verfolgt ein B2B(&C) Konzept und Beratern fällt es offenbar schwer, „zu einfache“ Portfolios anzubieten. Dabei ist die bisherige „echte“ Performance der Portfolios sogar noch besser als die schon sehr guten Rückrechnungen. Weiterlesen

Mit mehr Mut zur Einfachheit könnten viel bessere Anlage-Ergebnisse erreicht werden

Anleger sollten mehr Mut haben: In den letzten 10 Jahren haben kapitalgewichtet-aggregierte Fonds gleichgewichtet-aggregierte Fonds  outperformt, was für gute Fondselektionsfähigkeiten von Anlegern spricht (s. Rekenthaler für US Fonds, wie die meisten der u.g. Studien). Die Outperformance kommt vor allem dadurch zustande, dass Weiterlesen

Deutscher Robo-Vergleich: Investmentphilosophien und viele weitere Unterschiede

Vorbemerkung bzw. Interessenkonflikthinweis: Ich bin Gründer, Anteilseigner und Geschäftsführer von Diversifikator.

Inzwischen gibt es über ein Dutzend mehr oder weniger bekannte Robo-Advisors in Deutschland.  Weiterlesen

Robo-Advisors nützen auch Firmenkunden

Sind Robo-Advisors für Firmenkunden interessant? Firmenkunden bzw. die Manager von Firmenliquidität wollen doch persönlich beraten werden und brauchen auch keine voll automatisierte Anlage. Auch die Umsetzung machen doch Berater für sie, oder etwa nicht? Weiterlesen

Faktorinvestments sind schwierig.

Welche Entscheidungen sind nötig, bevor ein faktorbasiertes Portfolio erstellt ist? Was ich unter faktorbasiertem Investment verstehe und wieso diese populärer werden, habe ich schon geschrieben (Beitrag „Faktorallokation …“ vom 3.2.2015). Inzwischen soll es in den USA schon über 350 Smart Beta bzw. Faktor ETFs geben und sogar schon ca. 20% der ETF-Netto-Zuflüsse in solche Produkte fliessen. Aber ich habe den Eindruck, dass faktorbasierte Investments manchmal nicht zu Ende gedacht sind. Weiterlesen