Archiv der Kategorie: Beratung

Personalisierung: Können nur Nackte reich werden? Oder: Fremd- versus Selbstpersonalisierung

Personalisierung ist ein heisses Thema: Der im Mai erschiene Global Retail Banking Report der Boston Consulting Group wurde „The Power of Personalization“ genannt. Aber im aktuellen Digital Banking Report mit dem Titel „The Power of Personalization“ heisst es: „94% of Banking Firms Unable to Deliver on ‘Personalization Promise“ (The Financial Brand, 4.9.2018). Dass Produktanbieter Vorteile durch Personalisierung haben ist klar. Aber gilt das auch für Anleger? Weiterlesen

Von US Robo-Advisors können wir viel lernen

Dieser Beitrag ist in ähnlicher Form erstmals am 10.9.2018 auf www.boerseneinmaleins.de erschienen. Er beruht auf dem „Robo-Advisor Upgrade“, der in der Juni Ausgabe des „Financial Services Observers“ von Morningstar publiziert wurde. Hier stelle ich Thesen dazu auf, welche Entwicklungen der US Robo-Advisors sich in Deutschland wiederholen können und welche nicht. Weiterlesen

Robo Advisors: 11 Thesen zu ihrer Zukunft

Dieser Beitrag ist am 2.8.2018 erstmals auf www.roboadvisor-portal.com erschienen. Dort findet sich der volle Beitrag „zur Zukunft der Robo Advisors“, der hier nur in Thesenform wiedergegeben ist:  Weiterlesen

Multi-Asset Benchmarks: Gibts nicht, will keiner. Oder doch?

Bei der Kapitalanlage geht es darum, eine gute Rendite mit einem akzeptablen Risiko zu erreichen. Was „gut“ und „akzeptabel“ ist, wird meist anhand von Benchmarks bzw. Indizes gemessen. Obwohl fast alle Geldanleger „Multi-Asset“ Strategien verfolgen, gibt es keine anerkannten Multi-Asset Benchmarks. Das sollte sich ändern.  Weiterlesen

Finanzanalysten und Produktanbieter könnten Probleme mit Evidence Based Investment Analysis (EBIA) haben

Inzwischen habe ich mehrere Vorträge zum Thema Evidence Based Investment Analysis (EBIA) vor Analysten und andere Marktteilnehmern gehalten. Dabei wurden zwei besonders wichtige Fragen gestellt. Frage 1: Finanzanalysten scheinen das Konzept grundsätzlich sehr gut zu finden, haben aber Angst um ihre Jobs. Ist diese Angst berechtigt? Frage 2: Anleger profitieren am meisten von EBIA. Wie können sie sicherstellen, dass sie gute Investmentanalysen erhalten?

Hierzu habe ich einige Anmerkungen und Ideen: Weiterlesen

Ein „Robo Advisor“ mit ESG-Fokus und ohne (US) Vorbild

Wie sehr viele andere Finanzinnovationen kommt der erste Robo Advisor aus den USA: MyCFO wurde 1999 gegründet und hatte bis 2002 Geldanlagen im Wert von 90 Millionen US Dollar akquiriert bevor es an eine Bank verkauft wurde (siehe Quelle).

Nach der Finanzkrise von 2008 wurden zahlreiche weitere Robo Advisors gegründet. Betterment (gegründet 2008) ist der heute größte unabhängige Robo Advisor weltweit. Nummer zwei ist Wealthfront (gegründet 2008) und Nummer drei ist wohl Personal Capital (gegründet 2009).

Kopieren deutsche Robo Advisors solche Firmen nur oder haben sie USPs (Unique selling propositions)? Ein „USP“-Beispiel mit grundsätzlich hohem Marktpotential:  Weiterlesen

Evidence based investment analysis (EBIA): A new term every financial analyst and investor should know

Evidence based investing (EBI, see Ritholtz/IMNis a pretty new term and evidence based investment analysis (EBIA, see DVFA-Blog) is a brand new terminology. Is EBIA just another fad or useless buzzword? I do not think so. I think that EBIA may be much more important than EBI.  Weiterlesen

Investmentphilosophie: Prognosefans sollten prognosefreie Portfolios nutzen

Meine Firma Diversifikator verfolgt eine (regelbasiert-)prognosefreie Investmentphilosophie. Das wird von manchen Vermögensverwaltern und Banken kritisiert, da diese meist eine prognosebasierte Philosophie verfolgen. Dabei sind prognosefreie Portfolios für Prognoseanhänger besonders interessant (s.a. „Dürfen Profis prognosefrei investieren?“ und „Logische und verantwortungsvolle statt pseudo-optimierte Portfolios„). Weiterlesen

Anlageberater, Robo Advisors oder Modellportfolios: Wer wird gewinnen?

Meine Idealvorstellung für die Kapitalanlage: Kombination der besten Finanzplaner mit den besten Modellportfolios, den besten Unterstützungstools und den besten Depotbanken. Dabei spielen Depotbanken eine entscheidende Rolle.  Weiterlesen

Robo Advisors: Lieber mehr Transparenz als mehr Regulierung

Öko-Test kritisiert in der Ausgabe von März neben teilweise hohen Kosten auch mangelnde Transparenz bei einigen Robo Advisors. Das ist erstaunlich, denn Robo Advisors werben üblicherweise mit niedrigen Kosten und einer hohen Transparenz. Transparenz bedeutet in dem Fall, dass Interessenten und Kunden einfach alle für ihre Investmententscheidungen nötigen Informationen finden und diese auch verständlich und nachvollziehbar sind.

Für Geldanleger gibt es mehrere Bereiche, für die Transparenz wichtig ist: Transparenz über den Anbieter selbst, Transparenz über die Risiko-Klassifikation von Anlegern und Transparenz über die Zusammensetzung und die Risikoklassifikation von Anlageportfolios. Transparenz ist also wichtig, um Risiken zu reduzieren.

Einige der kritisierten Robo-Advisors sind streng regulierte Vermögensverwalter. Der Öko-Test zeigt, dass eine strenge Regulierung aber nicht unbedingt Transparenz für Anleger mit sich bringt. Transparenz ist eher eine Frage der Unternehmensphilosophie als der Regulierung. Weiterlesen