Archiv des Autors: Dirk Soehnholz

Über Dirk Soehnholz

Privatperson. Nur zur Information: "Dienstlich" Geschäftsführer der Veritas Investment GmbH. Alles Weitere siehe Xing oder Linked-In.

Robo-ESG: Verantwortungsvolle Online-Investments im Vergleich

Robo-ESG ist bisher offenbar noch kein gefragtes Thema. Jedenfalls wurde mein aktueller Überblick zu Research und News in Bezug auf verantwortungsvolle Onlineinvestments besonders wenig gelesen. Dass Online-ESG bzw. Robo-ESG (ESG steht für Environmental, Social und Governance Faktoren) aber erst wenige Experten interessiert bedeutet aber nicht, dass der Ansatz nicht zukunftsträchtig ist. Immerhin gibt es in Deutschland bereits mehrere Robo-Advisors, die verantwortungsvolle Investments anbieten. Hier kommt ein – wie immer – subjektiver Überblick, denn ich bin mit Diversifikator ja in demselben Markt tätig.

Verantwortungsvolle Geldanlage für Stiftungen: Ein Tool für die Anlagepolitik

Dieser Beitrag besteht aus Auszügen eines Gesprächs mit dem Titel: „ESG ist definitiv keine Sau, die durchs Dorf getrieben wird!“ (Quelle: Runder Tisch der FondsFibel für Stiftungen & NPOs, www.fondsfibel.de, MidYear Update vom Juli 2019, S. 20-25).

Online-ESG und Offline-ESG: News und aktuelles Research

Bei ESG, ETFs und Robo-Advisors tut sich etwas in Deutschland, u.a. Online-ESG Angebote, der erste nachhaltige ETF-Dachfonds, mehr Modellportfolio-Angebote und mehr „kostenloses“ Trading. Viele Spass beim Lesen der von mir ausgewählten und t.w. kommentierten Beiträge.

Impact+ESG: Innovatives Mischfondsprojekt der von der Heydt Bank

Impact+ESG: Ein Gastbeitrag von Sebastian Liebscher, Bankhaus von der Heydt, s.liebscher@1754.de

Vorbemerkung: Unter dem Arbeitstitel ESGplus hat das Bankhaus von der Heydt gemeinsam mit Diversifikator einen nachhaltigen Mischfonds entwickelt. Zielgruppe der ausschüttenden Variante sind vor allem Stiftungen und gemeinnützige Organisationen. Zusätzlich ist eine thesaurierende Variante für Privatkunden geplant.

Impact+ESG: Nachhaltigkeit konsequent zu Ende gedacht

Mit Impact-Investments sind Kapitalanlagen gemeint, die nicht nur einen ökonomischen, sondern auch einen positiven sozialen oder ökologischen Einfluss haben. Bisher werden vor allem einige soziale und ökologische Venture Capital Investments (Eigenkapital für Startups) sowie Projektfinanzierungen als Impact oder Mission Investments bezeichnet. Sie sind aber meist wenig diversifiziert und oft illiquide bzw. wenig liquide.

ESG paradox: Viel Interesse, aber wenige Angebote für Privatkunden

„ESG paradox“ habe ich als Titel gewählt, weil es meiner Meinung nach immer noch wenige überzeugende Produktangebote für eine potenziell sehr hohe Nachfrage gibt. Trotz Sommerpause ist in den letzten Wochen wieder viel Interessantes zu den Themen verantwortungsvolle Investments, Robo Advisors aber auch zu allgemeinen Investmentthemen publiziert worden, zu dem ich „meinen Senf dazugeben“ möchte. Viel Spaß bei der Lektüre!

Sind nachhaltige Geldanlagen wichtiger als nachhaltiges Verhalten?

Im heutigen Beitrag geht es nicht nur um nachhaltige Geldanlagen, sondern auch wieder um „traditionelles Research“ und Robo Advisors. Den Schwerpunkt bildet die kritische Analyse einer Allianz Studie zu ESG.

Nachhaltige Geldanlagen: Research und News

 „ESG ist in unserer DNA: Ein nordischer Dialog zwischen ESG und Aktie“ heisst ein Vortrag von Johannes Haubrich von Nordea Asset Management den er dieses Jahr im Mai und Juni auf einer Roadshow für das Bündnis für Fonds gehalten hat. In der Präsentation verweist er auf eine Nordea-Publikation von 2015 mit dem Titel „Nordea’s illustrative analysis on carbon footprint from savings“, die immer noch sehr interessant ist. Darin heisst es: Our illustrative analysis showed how ‘greening’ an individual’s financial assets, such as savings, could generate 27 times greater improvements in a personal carbon footprint than eating less meat, using public transport, reduce water use, and flying less.”

EU Klimaindizes und ESG Indexverordnung: Offizielles Greenwashing?

Regulierung kann gut sein

Ich bin durchaus für Regulierung, wenn der Markt versagt. Das gilt zum Beispiel für die sehr begrüßenswerte Forderung nach vollständiger Kostentransparenz (siehe z.B. http://prof-soehnholz.com/harsche-banken-aber-auch-robo-advisor-kritik-der-eu/).

Bis 2018 wurden deutschen Privatanleger nur wenige „verantwortungsvolle“ Geldanlageprodukte angeboten. Das ändert sich aber gerade (siehe z.B. http://prof-soehnholz.com/esg-ueberall-aktuelle-esg-news-esg-research-robo-news-und-mehr/).

Ich erwarte aber erhebliche Anbieterwiderstände, weil bisher nur ein sehr geringer Anteil von Geldanlagen konsequent verantwortungsvoll ist (siehe z.B. http://prof-soehnholz.com/esg-paradox-einfach-zu-verkaufen-und-trotzdem-nicht-angeboten/).

Deshalb finde ich es nicht schlecht, dass Privatanleger künftig wahrscheinlich explizit gefragt werden müssen, ob sie nachhaltig bzw. verantwortungsvoll anlegen wollen. Dafür ist jetzt alles vorbereitet (siehe TEG interim report on climate benchmarks and benchmarks‘ ESG dislosures vom 18.6.2019, S. 32). Trotzdem können Berater Anlegern ja durchaus sagen, dass verantwortungsvolle Anlagen zu Rendite- oder Risikonachteilen haben, z.B. durch höhere Kosten oder geringere Diversifikation, auch wenn Renditen oder Risiken eher besser sind (siehe hier).

Die geplante Klima- und ESG-Benchmarkregulierung der EU geht aber meines Erachtens in die falsche Richtung.

Immer mehr ESG: Mehr Research, Indizes, ETFs, Regulierung etc.

Immer mehr ESG: Ich dachte, es würde reichen, wenn ich alle zwei Wochen schreiben würde. Die sind seit meiner letzten Research-Zusammenstellung aber noch nicht um. Jetzt habe ich trotzdem schon wieder über 20 interessante Beiträge zusammengefasst. Aber ich stelle mit Evidence Based Investment Ansatz ja die Forderung auf, möglichst viele relevante Untersuchungen zu kennen und zu verarbeiten. Wat mutt, dat mutt.

Nachhaltigkeitstaxonomie der EU: Positive Aspekte aber insgesamt enttäuschend

Am 18.6. hat die EU Technical Expert Group (TEG) on Sustainable Finance ihre Nachhaltigkeitstaxonomie mit dem Titel „Financing a sustainable European Economy: Taxonomy Technical report” herausgebracht.  Die Expertengruppe hat sich sehr viel Arbeit gemacht. Der Report hat über 400 Seiten und enthält viele vernünftige Aspekte. Ich bin aber skeptisch, ob die Taxonomie Zusatznutzen gegenüber den etablierten Services privater Ratingagenturen gebracht hat.

ESG überall: Aktuelle ESG-News, ESG-Research, Robo-News und mehr

ESG überall: Gut, dass ich nur „most passive“ Portfolios anbiete. So habe ich genug Zeit, etliche der vielen interessanten aktuellen Informationen zu Environmental, Social, und Governance-Themen (ESG) und Digitalisierung zu lesen. Hier ist mein aktueller Überblick mit meiner subjektiven Beurteilung: