Auszeichnung für Diversifikator als eines der 100 innovativsten Wealthtech Unternehmen weltweit

Erste Auszeichnung

Es gibt viele Auszeichnungen für Fintechs, aber Diversifikator hat bisher noch keine erhalten. Vielleicht liegt das daran, dass ich Diversifikator als 80% anders positioniere (siehe hier).

Das klingt nach Innovation, hat aber auch den Nachteil, dass Diversifikator in kaum eine „Auszeichnungsschublade“ fällt. So ist Diversifikator bewusst kein voll-automatisierter Robo-Advisor, sonders als B2B&C (Business-to-Business-and-to-Consumer) Modellportfolioplattform (siehe hier) zumindest in Deutschland ziemlich einzigartig.

In Robo-Advisor-Vergleichen wird Diversifikator deshalb nicht berücksichtigt. Und deutsche Modellportfolioplattformvergleiche gibt es meines Wissens noch nicht.

Trotz Auszeichnung: Kein Wealthtech Unternehmen im engeren Sinn

Diversifikator ist auch kein Wealthtech Unternehmen im engeren Sinn (Details zu Wealthtech siehe hier und hier), da die Technik vom Partner QAP Analytic Solutions GmbH entwickelt und betrieben wird. Die Auszeichnung gebührt daher auch QAP.

Und ich habe bisher auch noch keine deutschen Wealthtech-Vergleiche gesehen. Aber sogar manche Fintech-Verzeichnisse nehmen Diversifikator nicht auf und antworten noch nicht einmal, wenn man sie darauf hinweist.

An der schlechten Performance von Portfolios kann es nicht liegen, denn die ist ziemlich gut (aktuell siehe hier und Auswertung siehe hier).

Breites Angebot und hohe Transparenz mit wenig Personal

Vielleicht liegt das daran, dass ich Diversifikator bewusst zunächst als Ein-Personen Firma aufgestellt habe.

Trotzdem gelingt es gemeinsam mit einem Partner wie QAP, die auch keine große Firma ist, ein sehr umfassendes Angebot von überwiegend neuartigen Modellportfolios (siehe z.B. hier) und auch einige innovative „Tools“ (siehe z.B. „Risiko-/Portfoliowahl“ auf www.diversifikator.com und generell hier) anzubieten.

Das geht, weil alle Portfolios voll regelbasiert sind.

Kaum Key-Person Risiko

Da alle Regeln, Portfoliobestandteile und die seltenen Änderungen zeitnah transparent gemacht werden, besteht kaum ein Key-Person-Risiko. Diese Risiko ergibt sich, wenn Kernmitarbeiter einer Firma vorübergehend oder dauerhaft nicht zur Verfügung stehen.

Ausserdem sind alle Portfolios täglich liquide. Deshalb besteht auch kaum ein Risiko für Anleger, sich an Diversifikator zu binden.

Auch Geschäftspartner können problemlos mit Diversifikator kooperieren, da alle Portfolios selbst bei Arbeitsunfähigkeit von mir problemlos durch eine „Fallbacklösung“ fortgeführt werden können.  

Selbstfinanziert und kein klassisches Marketing

Möglicherweise liegt die Vernachlässigung auch daran, dass Diversifikator selbstfinanziert ist. Dadurch hat Diversifikator keine werbewirksamen Investoren.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Diversifikator kein klassisches Marketing betreibt, So werden keine Anzeigen geschaltet oder Vorträge gesponsort.

Auszeichnung, obwohl die UX nicht besonders gut ist

Aber natürlich gibt es auch andere Gründe für die Vernachlässigung. Zum Beispiel, weil die Webseite von Diversifikator nicht nutzerfreundlich genug ist (UX steht für User Experience, wir arbeiten aber an einer Verbesserung). Das führt dazu, dass man etwas Zeit braucht, um sich einzuarbeiten.

Eine einfache Webseite ist aber schwierig zu gestalten, wenn man volle Transparenz bieten und alle Regeln und Annahmen dokumentieren möchte. Inzwischen gibt es erste öffentliche Kritik auch an Webseiten von angeblich transparenten Robo-Advisors, deren Anlagemodelle und genutzten Daten oft kaum nachvollziehbar sind.

Passive (Index)Anbieter müssen sehr detaillierte Regeln für alle möglichen Fälle auflisten. Aktive Geldanlagemanager dagegen brauchen nur zu behaupten: „Wir sind die besten, vertraue uns“.

Weitestgehende Digitalisierung

Andererseits: Der Ansatz von Diversifikator ist die weitestgehende Digitalisierung.

Davor brauchen traditionelle Berater und Vermögensverwalter keine Angst zu haben, denn Diversifikator verfolgt einen Kooperations- und keinen konfrontativen Ansatz (sogenanntes hybrides Konzept, siehe z.B. hier).

Hier sind die Details zur Auszeichnung:

Text der Auszeichnung: Tech pioneers transforming global investment industry recognized in inaugural WealthTech 100 list

The world’s most innovative providers of digital solutions having a lasting impact on the wealth and asset management industries have been revealed on this year’s WealthTech 100 list.

WealthTech is one of the fastest growing and most important sectors within the FinTech space. Global WealthTech investment increased 5x since 2014 to hit $4.6bn last year as financial services firms and investors realise the huge impact new digital models are having on the industry. As incumbent institutions grapple with rapid innovation and digital transformation challenges, the WealthTech 100 was produced to identify the 100 innovative companies that every leader in the wealth and asset management industries needs to know about in 2019.

The standout companies were chosen by a panel of industry experts and analysts who reviewed an analysis of over 1,000 WealthTech companies undertaken by FinTech Global, a data and research firm. The solution providers making the final list were recognized for their innovative use of technology to solve a significant industry problem, or to generate cost savings or efficiency improvements across the investment value chain. 

A full list of the WealthTech 100 can be found at www.WealthTech100.com. More detailed information about the companies is available to download in a research pdf on the website.

Quelle: FinTech Global (www.fintech.global).

Vielen Dank an die Experten von FinTech Global für diese Auszeichnung!

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